Die anderen Geschenke
Natürlich hat Maik auch andere Geschenke bekommen. Ein Sparbuch von seinen Großeltern, von meinen Geschwistern einige Spielsachen und auch Babysachen, die noch etwas zu groß sind, aber wo er reinwachsen kann. Und unsere Freunde haben uns auch eine klitzekleine Babylederjacke geschenkt, auch ein richtig tolles Geschenk. Meine Eltern und die Eltern meines Mannes waren schon etwas verwundert. Sie wussten zwar schon, dass unser Hobby richtig viel Raum einnimmt in unserem Leben, aber sie scheinen nicht gewusst zu haben, wie nett unsere Bikerfreunde sein können. Ich weiß, man steht den Menschen manchmal misstrauisch gegenüber, aber ich bin froh, wenn die Taufe dazu gedient hat, einige Vorurteile auszuschalten.
Die Taufe
Es war ein richtig, richtig schöner Tag! Unser Kleiner hat nicht geschrien, kein einziges Mal, nicht, als er das Wasser über den Kopf gegossen bekam und auch nicht, als auf dem Kirchplatz unsere Freunde röhrend ankamen. Der Pfarrer hat vielleicht geguckt! Auf der anschließenden Feier ging es auch hoch her. Geschenke bekam Maik natürlich auch. Das Schönste, wie ich ehrlich sagen muss, kam von unseren engsten Bikerfreunden, die zusammengelegt haben. Sie haben ihm ein Schaukelmotorrad für Minibiker geschenkt. Sowas Tolles habe ich ja noch nie gesehen! Das Schaukelmotorrad für Minibiker ist quasi ein etwas anderes Schaukelpferd. Maik wird mit den Schaukelmotorrad für Minibiker sicher seinen Spaß haben. Es steht auch jetzt schon in seinem Zimmer. Leider ist er für das Schaukelmotorrad für Minibiker noch etwas zu klein, aber wenn er etwas größer ist, werden wir ihn daran heranführen. Mit dem Schaukelmotorrad für Minibiker bringen wir ihn vielleicht auch dazu, sich für das Hobby seiner Eltern zu begeistern. Vielleicht hat er dann später, wenn er noch größer ist, keine Angst, mit uns mitzufahren, weil er sich durch das Schaukelmotorrad für Minibiker quasi schon daran gewöhnt hat. Das wäre einfach das Beste, oder? Unsere Freunde sind wirklich toll, sie haben uns mit dem Schaukelmotorrad für Minibiker etwas geschenkt, worauf wir im Leben nicht selbst gekommen wären.
Wie es dazu kam…
… dass Manni, mein Mann und ich, uns kennengelernt haben. Das war natürlich stilgerecht beim Biken. Ich war mit meinen Weibern unterwegs, er mit seinen Kumpels und auf einem Rasthof haben wir uns gesehe . Das ist jetzt schon ein paar Jahre her. Er fiel mir sofort auf mit seiner maßangefertigten Lederkluft und seinem Schnäuzer. Aber ich habe mir das natürlich nicht anmerken lassen. Ich muss ihm aber wohl auch gefallen haben, weil er mich dann auch angesprochen hat. Nach einiger Kennenlernzeit hat er mich dann zu einigen gemeinsamen Fahrten eingeladen. Und ehe ich es mich versah, waren wir zusammen und dann auch bald verheiratet. Die Hochzeit war natürlich auch von unserem Hobby geprägt, unsere Freunde kamen alle im Lederoutfit und mit dem Motorrad. Unsere Hochzeitsreise hat uns nach Las Vegas geführt, wo wir mit unseren Harleys die Route 66 langgefahren sind. Unser Sohn hat sich dann auch recht bald nach der Hochzeit angekündigt.
Unser Hobby
Bald ist es soweit! Unser kleiner Mann wird getauft. Das erste Kind von meinem Mann und mir ist inzwischen fünf Monate alt und fängt langsam an, durchzuschlafen. Wir haben beschlossen, ihn Maik zu nennen. Ich bin schon wahnsinnig aufgeregt, die Taufe wird sicher ganz toll. Erst trifft sich die ganze Familie in der Kirche, danach geht’s in den Gasthof. Da kommen dann auch Freunde von uns. Viele sogar. Denn mein Mann und ich sind beide Biker, also Mitglied im Motorradverein. Ich konnte die letzten Monate wegen dem Kleinen nur wenig fahren und hatte immer viel zu tun. Außerdem wollte ich nicht riskieren, dass mir irgendwas passiert. Aber bald kann es wieder losgehen und ich kann mich wieder auf meine Maschine schwingen. Da freue ich mich schon richtig drauf. Denn es geht nicht nur um das Motorradfahren und das Freiheitsgefühl, sondern auch um die tolle Freundschaft, die unter den Bikern herrscht.